Wendelin Mangold

Wendelin Mangold

Wendelin Mangold

Wendelin Mangold, 1940 in der Südukraine geboren, gelangte zur Kriegszeit nach Deutschland, wurde 1945 in den Nordural verschleppt.

Nach der Entlassung aus der Kommandanturaufsicht 1956 siedelte er nach Sibirien um und begann auf dem Bau zu arbeiten. Nebenbei besuchte er die Abendschule und nahm 1962 ein Lehrerstudium auf. Nach dem Abschluss 1967 ging er nach Kasachstan, um den erlernten Lehrerberuf bei seinen russland-deutschen Landsleuten auszuüben, indem er den Jugendlichen all die Jahre bis zu seiner Ausreise 1990 Hochdeutsch beigebracht hatte.

Seit 1991 lebt er in Königstein (Taunus) und ist bei der Seelsorge der Deutschen Bischofskonferenz als Sozialarbeiter tätig.

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