Elisabeth Gnauck-Kühne

Elisabeth Gnauck-Kühne

Elisabeth Gnauck-Kühne

Elisabeth Gnauck-Kühne (†) wurde 02. 01. 1850 in Vechelde als Tochter eines Staatsanwalts geboren. Nach dem Besuch des Lehrererinnenseminars arbeitete sie als Hauslehrerein im Ausland. Mit 25 Jahren gründet sie in Blankenburg (Harz), ihrem Heimatort, ein Erziehungsinstitut für Mädchen und leitete das Institut bis 1888. Danach erwirbt sie Voraussetzung zum wissenschaftlichen Studium. Nachdem mehrere Gesuche des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins, Frauen zum Studium zuzulassen, vom Reichstag abgelehnt worden sind, wendet sich Frau Gnauck-Kühne 1891 mit der Streitschrift „Das Universitätsstudium der Frau“ an die Öffentlichkeit. Im Jahre 1895 erhält sie die ministerielle Sondergenehmigung als erste Frau offiziell an Seminaren teilnehmen zu können. 1900 tritt Elisabeth Gnauck-Kühne zum katholischen Glauben über. Sie hat Kontakt mit den Gründerinnen des Katholischen Frauenbundes und gibt bereits im Gründungsjahr des KDFB 1903 Kurse für die Führungsfrauen im KDFB. Elisabeth Gnauck-Kühne starb am 12. 04. 1917.

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